Annka Esser

für Treptow-Köpenick in den Bundestag

Mit einem weiter so wie bisher werden wir die Welt innerhalb weniger Jahre für uns unbewohnbar machen. Dabei ist klimabewusstes Handeln möglich. Wir können die Energie, die wir brauchen, mit Solaranlagen auf den Dächern oder erneuerbare Wärmepumpen in den Kellern selbst herstellen. Wir können unsere Wege so umbauen, dass alle sicher und bequem zu ihren Zielen kommen und den Platz so verteilen, dass auf großen Flächen Apfelbäume und Gemüsebeete für uns alle wachsen. Wir müssen dafür nur die Rahmenbedingungen so ändern, dass klimafreundliches Handeln zum Standard wird.

Für eine solch lebenswertes Deutschland sind in den letzten Jahren Millionen von uns jungen Menschen auf Demonstrationen gegangen. So haben wir es geschafft Klimaschutz ganz oben auf die Tagesordnung zu setzen. Umgesetzt wurde bisher wenig, weil im Bundestag, wo Veränderung beschlossen wird, zu wenige Politiker*innen sitzen, die für klimagerechte Politik einstehen.

Seit über 7 Jahren kämpfe ich auf Parteitagen, auf Demonstrationen und in Diskussionen für eine effektive Klimapolitik. Ich bin dabei immer wieder im Austausch mit Verbänden, Wissenschaftler*innen und Betroffenen und arbeite gemeinsam an Lösungen für die Herausforderung unserer Zeit.

Treptow-Köpenick, Berlin und Deutschland verändern sich durch die Klimakrise. Wir können nur noch jetzt entscheiden wie.

Das wir uns für eine lebenswerte Zukunft entscheiden bedeutet, dass schnell radikal erscheinende Maßnahmen umgesetzt werden müssen. Es geht dabei nicht um grundlose Verbote von Autos oder dem Fleischessen, es geht darum, dass wir gemeinsam die Klimawende gestalten. Wir müssen uns über unsere Bedürfnisse und Perspektiven austauschen und gemeinsam an Lösungen arbeiten. Wir brauchen alle: die Lehrer*innen, Handwerker*innen, Tramfahrer*innen oder auch Aktivist*innen. Und wir brauchen Politiker*innen wie mich, die effektive Klimapolitik umsetzen wollen.

Ich will mit voller Energie im Bundestag dafür kämpfen, dass saubere Energie statt dreckige Kohle- und Gaskraftwerke zum Standard werden.

Ich will die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass wir unsere Wohnungen so sanieren, dass allen warm ist, wir aber nicht unsere Lebensgrundlage verbrennen. Der nötige Umbau darf nicht auf Kosten von uns ausgetragen werden, er muss mit uns geschehen!

Durch meine Jahre lange Arbeit habe ich viele Maßnahmen, die ich umsetzen will. Es ist mir ein Anliegen mit möglichst vielen Treptow-Köpenicker*innen darüber zu reden und auszuhandeln, wo noch weitere Ideen gebraucht werden. Ich freue mich auf die konstruktive Zusammenarbeit.

Gemeinsam für die Klimawende!

Kurz zu mir: Ich bin 23 Jahre alt und eine leidenschaftliche Kämpferin für das gute Leben für alle. Seit ich in der 6. Klasse eine Dokumentation über die Klimakrise gesehen hatte, lässt mich das Thema nicht mehr los. Beruflich, in der Partei und in zivilgesellschaftlichen Bündnissen beschäftige ich mich seither mit der sozialgerechten Wärmewende, dem Kohleausstieg, Klimabildung oder der Mobilitätswende für alle. Wenn ich nicht gerade Lösungen für die Klimawende aufarbeite oder darüber diskutiere, bin ich Studentin. An Treptow-Köpenick liebe ich die vielen Wälder.